Habitus Codes
Profilierung. Identität. Präsenz.
Je höher eine Karriere führt, desto feiner werden die Kriterien, nach denen Menschen einander einordnen.
Neben fachlicher Kompetenz und nachgewiesenem Erfolg wirken Signale, die selten ausdrücklich benannt und dennoch genau wahrgenommen werden: Habitus, Sprache und Umgangsformen, kulturelle Sicherheit und Erscheinung, Nähe und Distanz, der Umgang mit Status und Macht – und die Selbstverständlichkeit, mit der sich jemand in einem bestimmten Umfeld bewegt.
Pierre Bourdieu beschrieb den Habitus als „geronnene Lebensgeschichte“. Herkunft, Prägung, Erfahrungen und kulturelle Selbstverständlichkeiten verdichten sich darin zu einem persönlichen Ausdruck – in Sprache und Verhalten, Geschmack und Gewohnheiten und in der Art, sich in unterschiedlichen Kontexten zu bewegen. Dieser Ausdruck wird von anderen wahrgenommen, gelesen und eingeordnet.
Bewusstes Kommunizieren zwischen Menschen setzt voraus,
dass sie das Unbewusste miteinander gemein haben.
Pierre Bourdieu
Die Chemie hat Codes.
Wenn bei einer wichtigen Besetzungsentscheidung die „Chemie“ stimmen soll, stehen dahinter häufig sehr konkrete Wahrnehmungen.
Wie spricht und bewegt sich jemand im Raum? Wie ist der Umgang mit Status, Nähe und Distanz? Welche soziale und kulturelle Sicherheit wird vermittelt? Welche Signale lassen Kompetenz, Autorität und Zugehörigkeit selbstverständlich erscheinen?
Gerade wenn mehrere Kandidaten fachlich hervorragend qualifiziert sind, können diese feinen Unterschiede Gewicht bekommen. Vertrautheit schafft einen Vorschuss an Vertrauen – und dieser kann bei Entscheidungen auf höchster Ebene relevant sein.
Über viele Jahre habe ich mich intensiv mit den charakteristischen Habitus Codes von Entscheidern und den Persönlichkeitsmerkmalen erfolgreicher Top Executives beschäftigt, sie studiert und daraus ein eigenes Konzept und eine Präsenzstrategie entwickelt.
Habitus Codes erweitern das Repertoire.
Je höher die Verantwortung und je anspruchsvoller das Umfeld, desto feiner werden die Unterschiede, die in der Wahrnehmung Gewicht bekommen. Sprache und Umgangsformen, Auftreten und Präsenz, soziale und kulturelle Sicherheit werden gelesen und eingeordnet – als Signale für Kompetenz, Souveränität, Status und Zugehörigkeit. Sie prägen damit auch den Vorschuss an Vertrauen, der einer Person entgegengebracht wird.
Ich vermittle Ihnen die Maximen, Grundsätze und Prinzipien des professionellen Image Managements und unterstütze Sie dabei, Ihre Business Personal Identity mithilfe tragfähiger Strategien klar zu kommunizieren und Ihre Wirkungskompetenz zu verbessern. Unter Einbeziehung Ihrer persönlichen Voraussetzungen und Ziele lernen Sie die von Insidern beachteten Regeln und Codes kennen, sie souverän zu beherrschen und dabei natürlich und glaubwürdig aufzutreten.
Sie lernen, unterschiedliche Sprach-, Verhaltens-, Status- und Kulturcodes besser zu verstehen und anzuwenden. Sie erweitern damit Ihr Repertoire und können bewusst wählen, wie Sie kommunizieren und auftreten und dies der jeweiligen Situation entsprechend kalibrieren.
Herkunft und Prägung bleiben dabei Teil Ihrer Identität. Gerade die Verbindung von persönlicher Eigenart und erweitertem Repertoire schafft jene Selbstverständlichkeit, die nicht nur auf Executive Level überzeugt.